Weingut Georg Breuer

Das Weingut Georg Breuer aus der Weinregion Rheingau mit Sitz in der Grabenstraße 8 - 65385 Rüdesheim am Rhein produziert im Jahr 250.000 Flaschen Wein.

Die eigenen Rebflächen betragen 34.5 Hektar. Die besten Lagen sind Rüdesheimer Berg Schlossberg, Berg Rottland, Berg Roseneck und Rauenthal Nonnenberg, welche mit Taunusquarzit mit Schiefereinlagen und steinig-grusige Pyillitböden durchzogen sind. Der Durchschnittsertrag des Weinguts Georg Breuer liegt bei 40 hl/ha.

Wein-Plus.eu über das Weingut: Das Weingut in der Gemeinde Rüdesheim im deutschen Anbaugebiet Rheingau wurde im Jahre 1880 von Bernhard Scholl und Albert Hillebrand als Teil einer Weinhandlung gegründet. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es von Peter Breuer übernommen und von dessen Sohn Georg weiter ausgebaut. Danach übernahmen in dritter Generation die Brüder Bernhard und Heinrich Breuer die Führung. Gemeinsam mit Bernd Philippi (Besitzer des Weingutes Koehler-Ruprecht in der Pfalz) und Werner Näkel (Besitzer des Weingutes Meyer-Näkel an der Ahr) wurde im Jahre 2000 im portugiesischen Douro-Tal das Weingut Quinta da Carvalhosa gegründet. Schon 1997 war ebenfalls gemeinsam mit Bernd Philippi, sowie dem Südafrikaner Stephan du Toit das Weingut Mont du Toit entstanden.

Der im Jahre 2004 überraschend verstorbene Bernhard Breuer galt als einer der innovativsten deutschen Winzer, der sich mit besonderer Akribie um den Ausbau eines trockenen Rieslings bemühte. Im Jahre 1984 gründete er die Rieslingvereinigung Charta Rheingau, die dann 1999 im VDP-Rheingau aufging. Heute wird das Weingut von Heinrich Breuer und seiner Nichte Theresa Breuer geleitet, unterstützt vom langjährigen Kellermeister Hermann Schmoranz. Die Weingärten umfassen 32 Hektar Rebfläche in den Einzellagen Nonnenberg (im Alleinbesitz) und Rothenberg in der Gemeinde Rauenthal, sowie Berg Roseneck, Berg Rottland und Berg Schlossberg in der Gemeinde Rüdesheim. Es dominiert der Riesling mit 26 Hektar, weitere Sorten sind Spätburgunder, Grauburgunder und Weißburgunder. Als absolute Raritäten werden die zwei nahezu ausgestorbenen historisch bedeutsamen Sorten Weißer Heunisch (Gouais Blanc) und Orléans kultiviert. Vom Orléans werden seit 2002 jährlich 200 bis 300 Flaschen produziert, der erste Jahrgang bzw. Jungfernwein für den 2005 gepflanzten Weißen Heunisch war jener von 2008.

Es wird naturnaher Weinbau mit zum Beispiel saisonaler Begrünung praktiziert. Der hohe Qualitätsanspruch wird durch extrem niedrige Erträge (25 bis 45 hl/ha) und strengste Selektion des Traubengutes erreicht. Nur die allerbesten Weine des Hauses werden mit einer Lagenbezeichnung vermarktet. Der zweite Rang heißt „Terra Montosa“, dann folgen die „Ortsrieslinge“ (Estates) und die „Gutsrieslinge“ (in den Ausbauarten „Sauvage“ = trocken und „Charm“ = halbtrocken). Eine Spezialität sind Weine in kleinen Mengen aus Grauburgunder und Spätburgunder von besonders alten Rebanlagen. Diese werden seit dem Jahrgang 1999 unter der zusätzlichen Bezeichnung „B“ (Bergterrassen) abgefüllt. Weiters werden auch Süßweine wie Auslese, Beerenauslese und Trockenbeerenauslese produziert, deren Beeren in einem aufwändigen Verfahren nach ihrem Fäulnisgrad manuell sortiert werden. Es werden auch Destillate (Trebern-, Geläger- und Weinbrand) und flaschenvergorene Sekte erzeugt. Das Weingut ist Mitglied der Vereinigung Deutsches Barrique-Forum. Angeschlossen ist das Restaurant/Hotel „Breuer’s Rüdesheimer Schloss“.

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